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Mittwoch, 12. April 2017

Wladimir Schirinowski: Wenn uns das deutsche Volk um Hilfe bittet, wird Rußland helfen




Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=3ywYIzORDwg

https://brd-schwindel.org/wladimir-schirinowski-wenn-uns-das-deutsche-volk-um-hilfe-bittet-wird-russland-helfen/

Veröffentlicht am 11.04.2017
Der stellvertretende Vorsitzende der Duma, Wladimir Wolfowitsch Schirinowski, im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt.

Moskau, Rush-hour. Wir sitzen im Auto und kommen kaum vorwärts und die Zeit läuft uns davon. Wir haben erstaunlicherweise einen kurzfristigen Interviewtermin bei Wladimir Wolfowitsch Schirinowski bekommen. Normalerweise dauert so etwas eineinhalb Jahre. Und nun sitzen wir hier, im Innenstadtstau gefangen, und die kurze Zeit für das Interview droht zu verstreichen.

Endlich kommen wir an und befürchten, daß es schon zu spät sein könnte. Freundlicherweise wartet Schirinowski auf uns. Wir machen uns sofort ans Werk und bauen die Kameras auf.

Wladimir Wolfowitsch Schirinowski wurde noch in der Sowjetunion geboren. Er ist Politiker, Rechtsanwalt, studierter Turkologe und ein Freund des offenen Wortes. Er ist Chef der liberaldemokratischen Partei, sitzt im russischen Parlament und ist Stellvertretender Vorsitzender der Duma, des russischen Parlaments. Er wird im Westen gern als "Rechtspopulist" betitelt. Am 18. April 2016 wurde ihm der Vaterlandsverdienstorden II. Klasse verliehen, 2015 der Alexander-Newski-Orden, 2013 von Bulgarien das Samarer Kreuz, Medwedew verleiht Schirinowski 2011 den Vaterlandsverdienstorden III. Klasse, 2012 erhält er die Stolpyn-Medaille 2. Klasse, 2008 der Orden der Ehre, die Schukow-Medaille und 2005 der Orden für Ehre und Ruhm von Abchasien. Schirinowski ist ein Europäer. Er ist Mitglied der parlamentarischen Versammlung (PACE) des Europarates.

Die Zeit war knapp, aber es gelang uns, die wichtigsten Fragen zu stellen. Überraschenderweise fügt er am Ende des Interviews an, daß man von russischer Seite aus bereit sei, die berühmte Frage der "deutschen Ostgebiete" zusammen mit Deutschland zu lösen.
Damit stellt sich Wladimir Schirinowski in eine über siebzigjährige Tradition sowjetisch/russischer Politik. Schon Stalin hatte 1952 mit seiner berühmten Stalinnote die Wiedergewinnung der deutschen Ostgebiete im Tausch gegen eine deutsche Neutralität und Nichteintritt in die NATO angeboten. Nikita Chrustschow wiederholte ein solches Angebot 1955, Andropow in den 80er Jahren und bei der deutschen Wiedervereinigung kam im Sommer 1990 ein neues Angebot über die Rückgabe des sowjetischen Teils Ostpreußens mit Königsberg von Gorbatschow.

Als Gorbatschow 1990 in Dresden gefragt wurde, ob im Zusammenhang mit einer Vereinigung Mitteldeutschlands mit der BRD auch eine Angliederung der Deutschen Ostgebiete in Aussicht genommen sei, war Gorbatschows Antwort:
"Ja, das wollte ich. Wir hatten die Universität in Moskau beauftragt, Pläne für die Wiedervereinigung von Deutschland mit seinen polnisch besetzten Teilen auszuarbeiten. Aber bei den 2-plus-4-Verhandlungen mußte ich zu meinem Erstaunen feststellen, daß Bundeskanzler Kohl und sein Außenminister Genscher die Deutschen Ostgebiete Ostpreußen, Pommern und Schlesien gar nicht wollten. Die Polen wären bereit gewesen, die deutschen Provinzen Deutschland zurückzugeben. Aber der deutsche Außenminister Genscher hat die polnische Regierung in Warschau bekniet, an der Oder-Neiße-Linie festzuhalten. 'Die Deutschen akzeptieren diese Grenze', waren seine Worte. Nur die DDR sollte angegliedert werden."
(Aus dem Nachlaß des offiziellen Russischdolmetschers Ernst Nagorny.)

Dienstag, 24. November 2015

Mittwoch, 25. Februar 2015

USA in Provokationslaune? US-Militärparade 300 Meter vor russischer Grenze

Nur wenige Meter von Russlands Staatsgrenze und 150 Kilometer von der Metropole St. Petersburg entfernt hielt das NATO-Mitglied Estland begleitet von US-Militärs in Kampfmontur und Panzern in der Grenzstadt Narva eine „symbolische“ Militärparade ab. Unterdessen beschuldigt Estland die Regierung in Moskau einer „aggressiven Politik“ gegen die baltischen Staaten. Insgesamt nahmen 140 gepanzerte Fahrzeuge und Panzer der NATO an der Parade teil. 


Quelle: Ruptly
Im Zeichen des Unabhängigkeitstages veranstaltete Estland am Dienstag – entgegen allen staatlichen Traditionen – nicht in der Hauptstadt der Republik, sondern in Narva, der östlichsten Stadt des Landes, 300 Meter von der russischen Grenze entfernt, einen militärischen Aufmarsch. Mit dabei als “Ehrengast”, die US-Army. US-Generalleutnant Riho Terras führte seine Truppen in voller Kampfmontur demonstrativ durch die Stadt. Auch Präsident Hendrik Ilves, der den Aufmarsch inspizierte, besuchte die Grenzstadt.
Die estnische Regierung verteidigte ihr Recht, militärische Manöver auf ihrem Hoheitsgebiet frei durchführen zu dürfen. Der estnische Premierminister Taavi Rõivas erklärte während seiner Rede in Talinn:

„Narva ist ein Teil der NATO und das nicht weniger als New York oder Istanbul. Die NATO verteidigt jeden Quadratmeter ihres Gebietes.“
Das NATO-Hauptquartier in Brüssel ließ sich die Option auf eine medienwirksame Präsenz vor der Haustür Russlands nicht nehmen, will man doch dem furchtsamen Verbündeten gegenüber ein Signal aussenden, dass man ihm angesichts der angeblichen Bedrohung durch Russland zur Seite stehen würden. So entsandte die westliche Militärallianz 140 gepanzerte Fahrzeuge oder Panzer zur Teilnahme an der Parade. Darunter befanden sich unter anderem vier gepanzerte Radschützenpanzer der US-Army vom Typ Stryker. NATO-Mitglied Niederlande steuerte vier Panzern vom Typ Combat Vehicle 90 (CV 90) zur Exklusivität der Veranstaltung bei.



Quelle und mehr unter: http://www.rtdeutsch.com/13067/international/usa-in-provokationslaune-us-militaerparade-300-meter-vor-russischer-grenze/

Samstag, 7. Juni 2014

Gorbatschow: USA haben Vereinbarung über Verzicht auf Osterweiterung gebrochen ...


15:24 07/06/2014
MOSKAU, 07. Mai (RIA Novosti).
Michail Gorbatschow, Ex-Präsident der Sowjetunion, ist der Ansicht, dass die USA durch die Nato-Erweiterung in Zentral- und Osteuropa gegen frühere Vereinbarungen verstoßen haben.
Bei den Verhandlungen über die Wiedervereinigung Deutschlands im Februar 1990 hatte die Nato versprochen, sich nicht nach Osten zu erweitern. Seit dieser Zeit sind zehn europäische Länder, darunter die baltischen Ex-Sowjetrepubliken Estland, Lettland und Litauen, in das nordatlantische Verteidigungsbündnis aufgenommen worden.

„Kann man sich etwa vorstellen, dass (Georgiens Ex-Präsident Michail) Saakaschwili den Krieg vom Zaun gebrochen hätte? Dass er gegen Russland vorzustoßen versuchte, bedeutet, dass ihm Hilfe versprochen worden war“, sagte Gorbatschow am Samstag im russischen Fernsehen.

„Das heißt, dass gerade Amerika begonnen hat, die Vereinbarungen zu brechen, auf deren Grundlage man eine andere Welt hätte aufbauen können.“
„Es gibt eine faire Politik und eine Betrugspolitik“, äußerte Gorbatschow auf die Frage, ob er sich von den westlichen Partnern hintergangen fühle.

Quelle: http://de.ria.ru/politics/20140607/268706913.html


Entwicklung der NATO

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/NATO


Montag, 5. Mai 2014

Kriegsgründe gesucht? Deutsche Medien und der Anti-Putin-Pakt

Kriegsgründe gesucht? Deutsche Medien und der Anti-Putin-Pakt

STIMME RUSSLANDS Die Ereignisse überschlagen sich. Ex-Kanzler Schröder feierte letzte Woche Geburtstag mit seinem Freund Wladimir Putin. Der gratulierte und nahm ihn in den Arm. Eigentlich ganz normal. Doch kurz zuvor waren deutsche Bundeswehrsoldaten, die im Rahmen der OSZE Mission in die Ukraine gereist waren, in der Ostukraine entführt worden. Daraus inszenierte man einen Empörungs-Skandal. Jetzt starben in Odessa Dutzende Menschen, die USA fordern eine Nato-Aufrüstung, Kiew spricht von Krieg. Und Hunderte nagelneue gepanzerte Fahrzeuge werden durch Österreich transportiert. Richtung Osten?

Eines gleich vorweg: Je schwieriger die Situation in der Ukraine wird, umso deutlicher entlarven sich jetzt westliche Politiker und Massenmedien: Ihre zum Teil krankhafte Hysterie gegenüber dem russischen Präsidenten nimmt mittlerweile derart groteske Züge an, dass es langsam auch die letzte Schlafmütze merkt. Doch die Situation ist brandgefährlich. Die medialen Empörungstiraden gegen Putin im Ukraine-Konflikt, die seit Monaten andauern, treiben die Ereignisse immer weiter in Richtung Krieg! Dass das ukrainische Militär eine Offensive gegen die Separatisten im Osten des Landes gestartet hat, macht die Sache nicht einfacher. Dass jetzt Dutzende Menschen in Odessa starben, erst recht nicht.
Die Fronten sind klar, und so wundert auch nicht die postwendende Antwort aus den USA: US-Verteidigungsminister Chuck Hagel verlangt von Europa jetzt eine massive Aufrüstung. Aufrüstung? Das bedeutet Krieg! Krieg mit Europa. Das sind wir! Die Nato soll also offenbar jederzeit mit einem Krieg gegen Russland beginnen können. Sind wir die Handlanger von Uncle Sam? Der Besuch von Angela Merkel bei US-Präsident Obama in der vergangenen Woche verfehlte seine Wirkung also nicht; "Bild" nannte diesen Zusammenschluss den „Anti-Putin-Pakt“. Angesichts „der Notwendigkeit, gemeinsam eine Kriegsgefahr abwenden zu müssen“, verblasse der Grundsatzstreit über die Lauschangriffe der NSA, die auch Merkels Handy abgehört hatten“, heißt es. Kriegsgefahr abwenden? Sieht so etwas nicht ganz anders aus?
Hagel wurde noch deutlicher, als er fast größenwahnsinnig fantasierte, dass sämtliche Mitgliedsländer sich finanziell stärker engagieren müssten, schließlich habe Russlands Vorgehen in der Ukraine den Wert der Nato in großem Maße verdeutlicht. Die Ukraine-Krise habe den Mythos zerstört, dass Konflikte in Europa nach dem Ende des Kalten Krieges ausgeschlossen seien. Geht es noch deutlicher? Wohl kaum. Hagel will Krieg!
Es war abzusehen, dass die Lage jetzt eskalieren würde. Schon die Geburtstagsfeier Schröders letzte Woche gab Anlass zur Sorge, womit natürlich die absurden Reaktionen der Medien gemeint sind. Ein Rückblick auf die Berichterstattung unserer „Qualitätsmedien“, die die Kriegsgefahren weiter schüren sollten:
Für das "Spiegel online"-Portal scheint der Bruderkuss ein gefundenes Fressen zu sein. Schon gleich als erstes taugt die Aussage des früheren Russlandbeauftragten und Putin-Kritikers Andreas Schockenhoff, der Schröder mit den Worten angreift, dies sei „für einen Staatsmann, der nicht mehr politisch aktiv ist, völlig unverantwortlich". Schockenhoff stellt dann tatsächlich folgende Behauptung auf: "Die Kanzlerin und der Außenminister bemühen sich seit Wochen, die Ukraine zu stabilisieren und die EU geschlossen zu halten, Putin hingegen versucht, die Ukraine zu destabilisieren und die EU auseinander zu dividieren."
Ach, ja? Warum bringt der CDU-Mann Schockenhoff denn alles durcheinander? Genau umgekehrt wird ein Schuh draus! So liegen die Ziele des Westens und nicht des Ostens, also der US-Administration und der im Windschatten folgenden EU-Zentralregierung in Brüssel, in der Destabilisierung der Ukraine. Man will Einfluss nehmen, um Russland auf den Pelz zu rücken, wofür es viele Gründe gibt, die auf diesem Portal hinreichend erläutert wurden. Schockenhoff gießt noch mehr Öl ins Feuer, indem er wörtlich erklärt: "Die Bilder, wie sie jetzt auf der Geburtstagsfeier des Altkanzlers in St. Petersburg entstanden sind, spielen Putins Propaganda in die Hände - das weiß auch Herr Schröder, das hat er auch zu verantworten."
Es werden weitere einflussreiche Politiker wie der CDU/CSU-Fraktionschef Volker Kauder, die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe, Gerda Hasselfeldt, oder die Bundesregierung zu Schröders Fete zitiert, die im Prinzip immer dasselbe betonen: „Nicht hilfreich“, „Befremdung“, "keinerlei Auftrag der Bundesregierung an den Altkanzler" usw. Man ist sich in der Entrüstung einig: Diese Geburtstagsparty ging gar nicht! Natürlich wird kein einziger zustimmender Kommentar abgedruckt, von denen es natürlich durchaus einige gibt, so u.a. vom CSU-Politiker Philipp Mißfelder, der in einem "Bild"-Interview deeskalierend äußert: „Wir werden diese Situation friedlich nur gemeinsam lösen. Das muss allen klar sein. Diese Gelegenheit war eine weitere Chance dafür, und sie wurde von vielen auch so empfunden und genutzt.“
Während all diese Dinge geschehen, spricht der britische Außenpolitikexperte und Chefredakteur der Zeitschrift „Politics First“, Marcus Papadopoulos, das aus, was viele wissen, jedoch nicht öffentlich sagen dürfen: Die von den USA in die Ukraine investierten Milliarden hätten dieses Land in einen Bürgerkrieg abgleiten lassen. Dabei wolle Washington die Ukraine weiterhin mithilfe von Nichtregierungsorganisationen und Massenmedien kontrollieren, weil die Ukraine für die Amerikaner ein wichtiges Element der russischen „Isolationskette“ sei. Und weiter: „Gehen die Amerikaner jetzt eine Deeskalation der Krise ein und lassen die Ukraine sich mit ihren Problemen selbst auseinandersetzen? Oder führen sie in Übereinstimmung mit ihren Absichten die Ukraine endgültig in den „westlichen Orbit“ und vollziehen damit endgültig die Einkesselung Russlands?“
Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, werden indes Hunderte nagelneue gepanzerte Fahrzeuge durch Österreich transportiert. Wohin? Das haben die Medien noch nicht herausgefunden, aber sie scheinen auch nicht zu suchen. Es gibt derzeit eigentlich nur zwei Gebiete, wo man das schwere Kriegsgerät brauchen könnte: In Syrien oder in der Ukraine. Gewiss, man kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht mit Bestimmtheit sagen, was sich da gerade entwickelt. Doch fallen die Verkettungen der Ereignisse und die Aufforderung des US-Kriegsministers Hagel nach der Aufrüstung Europas auffällig zeitnah mit diesen Militärgerätverschiebungen zusammen.
Wie auch immer es werden wird, Fakt ist: Unsere Medien versagen auf ganzer Linie! Wieder einmal! Sie missachten die Bemühungen Moskaus, die Genfer Vereinbarung für eine friedliche Lösung des Konflikts noch zu erreichen. Sie halten unterdessen lieber an ihren diktierten Vorurteilen fest und verhindern jeden Weg zur Friedenssicherung. Es wird geschürt, gejagt und gehetzt. Und es interessiert sie auch nicht, welche deutliche Haltung Moskau einnimmt. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow erklärte am Samstag, die Hände der Führung in Kiew steckten „bis zum Ellbogen in Blut“. Kiew und seine Unterstützer im Westen hätten das Blutvergießen provoziert und trügen die direkte Verantwortung dafür.
Präsident Putin sei, wie es heißt, äußerst besorgt darüber, wie sich die Situation entwickelt und wie sie von der Weltgemeinschaft interpretiert wird. Er sei empört über die Handlungen der Kiewer Behörden, die man nur als verbrecherisch bezeichnen könne. Und Moskau verstehe, dass es praktisch unmöglich sei, die ukrainische innenpolitische Krise ohne Dialog mit den europäischen Partnern beizulegen, aber Russland könne nicht allein Auswege aus der Krise suchen.
Es gibt immer mehr Bürger, die jetzt anfangen zu beten, sowohl in der Ukraine als auch in Russland und in Europa. Zumal der Volksgouverneur von Lugansk jetzt ganz aktuell den Ausnahmezustand und die totale Mobilmachung ausrief. Wenn wir in einen Krieg hineingezogen werden, dann Gnade uns Gott. Jeder weiß doch: Es trifft zuerst immer die ganz normalen Bürger: Mütter verlieren ihre Söhne, Frauen ihre Männer, Kinder den Vater. Krieg ist grausam! Warum, um alles in der Welt, lernt der Mensch nicht dazu? Es gibt nur eine Lösung: Deeskalation, diplomatische Verhandlungen, den Frieden als Ziel. Wir Bürger müssen aufstehen! Wir müssen die Massenmedien boykottieren, die sich immer noch vor den US-Karren spannen lassen, weil der von alleine nicht mehr rollt. Und die beharrlich zur Unwahrheit neigen. Leute, schreibt ihnen! Den Autoren, den Chefredakteuren, beschwert Euch! Fordert die Wahrheit! Wir hier in Europa wollen keinen Krieg!